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  • Sascha Jurak

#laufenmitsinn

Aktualisiert: 25. Juni 2019

#laufenmitsinn spenden button - wenn du nicht alles lesen aber helfen möchtest :-)


Vor einiger Zeit bin ich mehr oder weniger durch Zufall zum Laufen gekommen. Seitdem laufe ich regelmäßig und nehme mittlerweile auch an Bewerben teil.


Gerne möchte ich die vielen positiven Aspekte die ich dadurch bisher erfahren durfte, mit euch teilen:


Laufen hilft dir deinen Kopf frei zu kriegen und hilft so Neues hereinzulassen


Wann immer mein Kopf voll ist, gehe ich laufen. Schon nach 10 Minuten fühle ich mich entspannter und freier im Kopf - so als ob ich den Müll rausbringen würde. Das Gefäß ist wieder leer und ich kann neue Gedanken willkommen heißen.


Laufen ist wie Meditation

Die stetige Bewegung versetzt mich manchmal in einen trance-artigen Zustand, der sich wie eine Form von Meditation anfühlt. Der Geist kommt zur Ruhe und ich kann mich und meine Umgebung mit allen Sinnen wahrnehmen. Der Gesang der Vögel wird plötzlich laut, das Rauschen des Windes im Blätterwald berührt mich auf allen Ebenen, das Geräusch meines Laufens trägt mich immer weiter, …


Laufen stärkt das Immunsystem

Ich laufe bei jeder Tages- und Nachtzeit, bei jedem Wetter. Meine Laufschuhe tragen mich wenn die Sonne scheint, wenn es regnet, kalt ist oder der Wind geht. All das stärkt mein Immunsystem ungemein – physisch wie psychisch.


Keine hohe Investion

Im Grunde brauche ich nicht viel Geld. Gute Laufschuhe und schon kann es losgehen.


Zeitmanagement

Laufen ist optimal wenn ich ansonsten sehr eingespannt bin, denn ich brauche nur „mich“. Ich kann laufen gehen wann immer ich möchte. Ich liebe es um 4.00 Uhr morgens laufen zu gehen, denn dann bin ich zum Frühstück zurück und ich beginne den Tag mit der Sonne.


Neue Energie

Nach einem lockeren, feinen Training fühle ich mich Energie-durchflutet und kann mit neuem Schwung den Tag beginnen.


Verbesserte Ausdauer

Durch regelmäßiges Laufen verbessert sich die Ausdauer. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass dies nicht nur körperlich sondern auch mental zutrifft. Egal um was es geht man bekommt einen "längeren Atem".


Die Liste ist lang und ich habe hierbei nur ein paar Punkte aufgeschrieben die mir eingefallen sind und dennoch hat mir irgendwie etwas gefehlt.

Denn all die gelisteten „Aspekte" helfen in erster Linie nur mir. Natürlich hat es einen Einfluss auf meine Umwelt wenn ich entspannter bin (gerade wenn man Kinder hat) aber in direkter Linie hilft es nur mir. Mit der Zeit wurde mir das zu wenig.


Ich laufe im Schnitt 4-5x/Woche. Verbringe also viel Zeit in den Laufschuhen.

"Diese Zeit kann man doch sicher auch besser nutzen bzw. dem Laufen mehr Sinn geben" - kam mir eines Tages in meinen Gedanken.


Inspiriert durch einen ehemaligen Arbeitskollegen der ebenso Spendengelder durch seine Läufe generiert, fand ich mich an dem Punkt wieder, an dem auch ich meine Leidenschaft mit einem guten Zweck verbinden möchte.


Auf der Suche nach einem Sozialen Projekt das ich unterstützen könnte fand ich mit der Lebenshilfe Salzburg den richtigen Partner.

Die Lebenshilfe hat in Viehhausen eine Werkstatt welche mittlerweile in die Jahre gekommen ist und dringend saniert werden muss. Da so eine Aufbesserung natürlich mit Kosten verbunden ist möchte ich mit meinem Laufeinsatz und deiner Unterstützung dazu beitragen, dass die Mitarbeiter der Werkstatt eine neue Teeküche bekommen um ihren Wohlfühlfaktor zu steigern. 


So entstand das Projekt #laufenmitsinn


Ich setzte mich mit Michael Russ, dem Präsidenten des Vereins Lebenshilfe Salzburg, zusammen und gemeinsam konnte dem Projekt Leben eingehaucht werden. Als nächster Punkt stand ein Besuch der Werktstatt in Viehausen an um mir ein persönliches Bild von der Situation machen zu können.


Was mich dort erwartet hat war eine große „Überraschung“ für mich, etwas das ich nicht erahnen konnte.  Es war weniger die Situation, dass das Gebäude sanierungsbedürftig ist, sondern vielmehr die emotionale Berührung die die Mitarbeiter in der Werkstatt auf mich hatten, die ich so nicht gekannt habe.


Ich lernte Stefan kennen - einer von zwei Haussprechern der Werkstatt. Er führte mich durch die Werkstatt und erklärte mir alles. Die Werkstatt hat 37 Mitarbeiter und mit den Betreuern sind es 45 Leute die dort arbeiten. Stefan zeigte mir auch die ein oder andere Tätigkeit der Mitarbeiter, in welche ich auch kurz selbst reinschnupperte. Es überraschte mich wie professionell Stefan war und über alles Bescheid wusste was in der Werkstatt vor sich geht. Ich muss zugeben ich war noch nie in einer Werkstatt mit beeinträchtigten Menschen und somit war es für mich absolutes Neuland. Ich war überrascht über die Wesens-Vielfalt der Mitarbeiter und über Stefans Offenheit, wenn er mir erklärte wer was „kann“.  Die meisten die ich getroffen habe, waren guter Laune und hatten ein Lächeln im Gesicht. Ich lächelte auch zurück und dennoch hatte ich ein Gefühl der Unsicherheit im Bauch.


Die Gedanken kamen und gingen... 

Wie viel versteht mein Gegenüber? 

Warum kenne bzw. sehe ich so wenig beeinträchtigte Menschen? 

Warum fühlt sich das so fremd an für mich?

Ist es nicht das normale Leben?


Ich vermute ich bin blind durch die Welt gegangen und habe diese Situation nicht wahrgenommen.

Stefan hat mir durch seine selbstbewusste Art viel von der Unsicherheit genommen und dennoch war ich sehr über meine Gefühlswelt überrascht.


Es wird sicher nicht mein letzter Besuch in der Werkstatt gewesen sein.

Alle Menschen sind verschieden und individuell - egal ob mit oder ohne Beeinträchtigung. Einmal mehr wurde mir bewusst wie unterschiedlich „Leben" sein kann und dass „besser" oder "schlechter" im Grunde meist nur eine subjektive Bewertung eines Individuums ist.

Die Mitarbeiter dieser Werkstatt führen trotz ihrer Beeinträchtigung ein gleich oder sehr ähnlich geregeltes Leben wie andere Menschen allerdings hatte ich irgendwie das Gefühl, dass sie mit ihrer Arbeit erfüllter waren und stolz darauf waren diese zu verrichten - im Gegenzug zu vielen Angestellten in der Privatwirtschaft, die ich kenne.


Etwas, wofür ich dankbar bin, dass ich mir das aus dieser Erfahrung mitnehmen konnte.


Noch wichtiger kann ich nun mein Projekt #laufenmitsinn wahrnehmen. 


Diese Werkstatt und die Mitarbeiter haben eine vernünftige Arbeitsumgebung verdient.


Gemeinsam können wir eine Veränderung schaffen und die Diversität des Lebens annehmen wie sie ist und dort helfen wo wir können.


Ich zähle auf deine Unterstützung!


Wenn du wissen willst wie du helfen kannst klicke hier: Projekt #laufenmitsinn


Wenn du gleich mit einer Spende unterstützen möchtest findest du hier die Möglichkeit


#laufenmitsinn #runforareason #zusammenkönnenwiretwasändern #togetherwecanchange


Hier noch ein paar Impressionen




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