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  • Sascha Jurak

Salomon Sense Ride

von der Straße auf den Trail und Retour



Eigentlich wollte ich in diesem Test den Cloudventure von On dem Salomon Sense Ride gegenüberstellen. Wenn auch die Schuhe für unterschiedliche Zwecke gedacht sind. Da aber der On Schuh nach rund 62 Trailkilometer (leider) seine Clouds verloren hat blieb der Salomon Sense Ride über. Eigentlich könnte hier der Test  "On vs. Salomon" beendet werden, da wie gesagt die Clouds vom On gen Himmel fuhren.


Es ist schade, den was die Passform betrifft hatte mir der On besser gefallen. Ich habe einen relativ breiten Fuß der fühlte sich im On besser aufgehoben weil mehr Platz ist. Ich bin auch ein Fan von Schnürsenkel anstatt dem Quicklace-schnürsystem von Salomon aber mehr dazu später. Aber wie gesagt der Vergleich wäre auch nicht ganz fair da der Cloudventure ein reiner Trailschuh und der Sense Ride eine Mischung/Hybrid/... (oder wie auch immer man das nennen soll) aus Trailschuch und Asphaltschuh ist.

Also wie gesagt, hier ein kleiner Review zu dem Salomon Sense Ride ...

Aus meiner Sicht ist es der Ideale Schuh wenn man von der Haustüre zum Trail laufen will und man nicht direkt vor der Tür den Trail hat. Er läuft sich sehr gut auf Asphalt und die Stollen halten was her. Nach rund 280km ist immer noch keine Spur von Abnutzung zu sehen. Die Dämpfung und die 8mm Sprengung passen perfekt um die Kilometer anzuhäufen und zwischen Asphalt und Trail zu springen. Das Abrollverhalten entspricht und gibt den Zug nach vorne vor. Wenn es mal ein etwas "Asphaltlastigeres" Rennen wie zB. der Wolfgangsseeklassiker mit 27km sein soll tut er was er tun soll. Durch die "EnergyCell+ Zwischensohle" und die "Vibe Technologie", die vor allem die Miniaturvibrationen auf Asphalt ausgleichen soll, sorgen dafür, dass der Schuh sanft abrollt und dabei noch Energie zurück gibt.

Am Trail hält die verbaute Premium "Wet Traction Contagrip" Sohle stand und gibt einem ein gutes Grip Gefühl.  Das "Sensifit System" verleiht einem das Gefühl, dass sich der Schuh anziehen lässt wie eine zweite Haut. 

Wie schon erwähnt bin ich kein wirklicher Freund des "Quicklace" Schnürsystems. Ich hatte des öfteren das Gefühl, dass es sich lockert und ich nachjustieren muss. Die Schnürsenkelbox ist genial allerdings beim nachjustieren eher zeitaufwendig und störend. Ich bevorzuge klassische Schnürsenkel ("Doppelmasche" und die halten) und wenn ich auf dem Trail unterwegs bin verwende ich Gaiters um die Schnürsenkel zu verstecken. Das ist für mich auch so ziemlich der einzige Negativpunkt an dem Schuh für Trainingsläufe und nicht zu lange rennen.

Ok, kurz zusammengefasst:


FAZIT - pro + switchen zwischen Trail und Straße macht mit dem Schuh echt Spaß die Dämpfung und die Sprengung (8mm) ist perfekt aufeinander abgestimmt die Vibe Technologie verringert die Miniaturvibrationen auf Asphalt die Stollen sind nach 280km wie neu der Grip ist sehr gut + das Sensifit System fühlt sich an wie eine zweite Haut

FAZIT - con - für meinen Geschmack muss das quicklace System regelmäßig nachjustiert werden

Das war aber auch schon der einzige Negativpunkt der mir auffällt. Wie ihr euch denken könnt ist dies nicht der einzige Schuh in meinem Schuhschrank aber dazu später mehr.

​Hier noch ein paar Fotos



Also aus meiner Sicht klare Kaufempfehlung

Wie immer freue ich mich über eure Meinungen und Kommentare und bis bald ... ​

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